Oktoberrückblick

Der Oktober war gefüllt, mit Freude, Trauer, Wut und auch Angst.

Am Ende vom September habe ich mich einem Projekt verschrieben, was gegen gewisse Parteien geht und auch dort im Oktober aktiv weiter dran gearbeitet. Ich hatte meine erste richtige Schulwoche und habe auch mein Herz verloren. (Nicht ganz Klischeemäßig, aber fast auf den ersten Blick) Wir hatten zwei Wochen Ferien und in denen ist einiges passiert. Ich habe diese Website online gestellt, ich habe die Frankfurter Buchmesse besucht und mich um Termine wie Arzt und Krankenhaus gekümmert. Leider verlief nicht alles so positiv, wie ich dachte und muss noch immer bangen. Jetzt heißt es Spezialisten suchen und weiter ärztliche Untersuchungen über sich ergehen lassen. Leider lässt der Kopf mich nicht in Ruhe, sodass ich öfters daran denken muss. In diesem Monat habe ich weniger gelesen, durch Schule, arbeiten und eventuell doch mal das Treffen mit Freunden. Was ich eher schlimm finde, ist diese Dauermüdigkeit und diese immer weiter fortschreitende Isolation aus allem. Ich hoffe, dass ich im November und Dezember mehr zum lesen komme. Die zweite Praktikumseinheit läuft zwar, und die macht auch müde, aber sie ist ausgeglichener.

Ich freue mich auf die Bücher, die ich lese, lesen werde und freue mich schon richtig, den November genießen zu können. Ich habe mir ein paar Ziele gesetzt und vielleich erreiche ich sie ja. Ich hoffe ja darauf, dass ich jetzt ab Montag auch ein wenig Zeit im Praktikum finde, um Dinge zu planen. Ich bin auch gespannt, ob ich mit meinem kaputten Knie überhaupt weiter kommen darf, da natürlich ein Risiko entsteht. Wenn ich darf, werde ich (im Notfall) einfach von der Entbindung auf die Seelsorge wechseln. Da kann ich sogar auf Unterarmgehstützen (umgangssprachlich Krügen genannt) gehen, ohne das wirklich viel ausfällt. Ich bin zwar seit der Diagnose selbst ein teilseelisches Wrack, aber ich kann anderen besser helfen, als mir.

Ich werde höchstwahrscheinlich Mitte Dezember das erste Mal (auf der rechten Seite, letztes Jahr hatte ich das ganze nur „leichter“ auf dem linken) operriert und Anfang/Mitte Januar dann die Knorpeltransplantation. Danach heißt es 8 Wochen Rollstuhl und keine Belastung. Da kann man dann schon von Glück sprechen, dass die Schule behindertengerecht gebaut wurde. Da ist nur wieder die Frage, wie ich dann in die Schule komme, weil nur die Haltestelle an der Schule Rollstuhlgerecht ist. Mal schauen, was so auf mich zu kommt. Ich werde noch einige Bilder vorarbeiten und ansonsten noch jemanden schicken, der dann Bilder machen muss/darf.

Ich wünsche euch noch einen schönen November und wir lesen uns spätestens im Dezember wieder.

xoxo Anna

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